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Psychotherapie
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Psychotherapierichtungen
Gesetzliche Bestimmungen
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Was ist Psychotherapie?
Psychotherapie behandelt verschiedene Leiden seelisch-körperlich-sozialer Entstehung
oder Wirkungsweise. PsychotherapeutInnen arbeiten mit psychologischen
Mitteln, mit Gesprächen,
Bildern, Symbolen, mit Körperwahrnehmung, Bewegung, Musik und mit
künstlerischen Gestaltungsmitteln. (link Psychotherapiemethoden)
Einzelpersonen aller Altersstufen, Paare, Familien oder Gruppen können
Psychotherapie in Anspruch nehmen.
Was heisst seelisch-körperlich-soziale Gesundheit?
Wenn Sie sich immer wieder einmal über etwas freuen können,
wenn Sie dem Leiden, das Ihnen ihr Leben zumutet, etwas entgegenhalten
und den Schicksalsschlägen standhalten können,
wenn Sie einige der Aufgaben, die Ihr Leben für Sie bereithält, übernehmen
können und wenn Sie in einem Beziehungsnetz eingebunden sind,
dann ist Ihr
Leben in Balance.
Dieses Gleichgewicht kann als seelische Gesundheit bezeichnet werden.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch im Laufe seines Lebens einmal
aus diesem
Gleichgewicht fällt und eine gewisse Zeit lang fachliche Hilfe
braucht, liegt bei
etwa siebzig Prozent.
Wann brauchen Sie psychotherapeutische Unterstützung?
Wenn Ihr Leiden Sie persönlich übermässig belastet
oder wenn es die Menschen in Ihrem Umfeld stark beansprucht, wenn also
andere unter Ihnen leiden, dann brauchen Sie die Unterstützung
einer Fachperson.
Leiden Sie beispielsweise unter:
Verzweiflung, Sinnlosigkeitsgefühlen, anhaltender Lustlosigkeit,
Selbstgefährdung,
Suizidimpulsen, Gefühlen von Ausweglosigkeit, Einsamkeit, chronischer
Erschöpfung, Ängsten, Identitätsunsicherheit, körperlich-seelischer
Invalidität,überfordernden Schicksalsschlägen (Traumata), Suchtverhalten, Zwängen,
schädigenden Ritualen, Angst vor Menschen, Hemmungen, Blockaden, dem
seelischen Anteil von körperlichen Erkrankungen (Psychosomatischen Erkrankungen),
quälenden Scham- und Schuldgefühlen, heftigen Stimmungsschwankungen,
Selbstverletzungen,
zerstörerischen Beziehungen, Hass- und Aggressionsdurchbrüchen,
Essstörungen, einschneidenden Verlusten, anhaltender Traurigkeit, innerer
Unruhe,
Angst vor Leere, sexuellen Störungen, Arbeitsblockaden, Arbeitssucht,
Prüfungsversagen, mangelnder Impulskontrolle, Gefühlen von Entfremdung,
Entscheidungsunfähigkeit, lähmenden Zwickmühlen, anhaltenden
Schlafstörungen,
grosser Kränkbarkeit, Minderwertigkeitsgefühlen,
dann ist es sinnvoll, dass Sie sich Hilfe bei einer Fachperson holen.
Welche Methode wäre für mich geeignet?
Wenn Sie schon mehr an psychotherapeutischen Kenntnisse haben, können
Sie sich bei Vertretern von verschiedenen Richtungen melden und abzuschätzen
versuchen, welche Methode Ihnen zusagt. In der Regel spielt die Methode
eine geringere Rolle. Wichtiger ist, dass die therapeutische Beziehung
gelingt, das heisst „die Chemie zwischen Klient und TherapeutIn
stimmt“, da die Art und Weise der Therapeuten für Ihre Behandlung
wohl wichtiger ist.
Was heisst psychische Heilung?
Gesundung geschieht, wenn Sie Schritte machen können in folgende
Richtung:Sinn erkennen, sich vernetzen mit Menschen, Beziehungen wertschätzen,
Energie
mobilisieren, Vertrauen in sich und andere fassen, eigene Kreativität
entfalten,
Selbstwert erleben, Sicherheit und Halt empfinden, sich Fehler eingestehen
und
zugestehen, fürsorglich mit sich und andern umgehen, den eigenen
Raum
schützen, in angemessener Weise selber entscheiden und Verantwortungü
bernehmen, Abschied nehmen und Trauern können, Platz für
Neues schaffen, Humor haben, geniessen und sich freuen können,
Leistungsfreude und Motivation erleben, Stellung beziehen können,
emotionale Vielfalt erleben, über sich selber nachdenken können, innere
und äussere Konflikte annehmen und klären können, Verletzungen
und Kränkungen
verarbeiten können, belastbarer werden, Spirituelles wahrnehmen, überfordernde
Gedanken und Ängste abwehren können, starke Gefühle aushalten,
Veränderungen akzeptieren.
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